Die Industrial-Terrasse trägt die Loft-Ästhetik nach draußen und schafft einen Raum, der an eine Rooftop-Bar, einen umgenutzten Verladebereich oder einen urbanen Innenhof hinter einer Fabrikhalle erinnert. Die verwendeten Materialien – Beton, Stahl, Corten und recyceltes Hartholz – sind von Natur aus witterungsbeständig und machen Industrial zu einem der logischsten und pflegeleichtesten Außenstile überhaupt. Ohne jede Gefälligkeit: Das Schöne liegt in der ehrlichen Materialität jeder einzelnen Oberfläche.
Den Bodenbereich bilden in der Regel gegossener Beton oder großformatige Platten mit sichtbaren Rasterlinien und einer leicht rauen Oberfläche, die bei Regen besseren Halt bietet. Die Möbel wirken schwer und geerdet – ein Esstisch mit Stahlgestell und Tischplatte aus Altholz oder Beton, umgeben von Metallstühlen oder einer Holzbank. Cortenstahl-Pflanzkübel, die bereits ihre charakteristische Rostpatina entwickeln, beherbergen architektonische Gräser und skulpturale Sukkulenten, die die harten Kanten sanft brechen, ohne sie zu verbergen.
Mit schwindendem Tageslicht entfaltet die Industrial-Terrasse ihre eigentliche Stärke. Lichterketten auf schwarzem Kabel zwischen Stahlpfosten tauchen den Beton in warmes Bernsteinlicht, Sturmlampen flackern auf dem Tisch, und eine Feuerschale aus geschwärztem Stahl zieht die Menschen näher zusammen. Das ist Leben im Freien ohne jeden Aufwand – roh, einladend und für viele Jahre gebaut.























